Trauerschwan

Seit ein paar Tagen hält sich ein Trauerschwan (Cygnus atratus) auf Mannheimer Gemarkung auf. Ein bisschen weiter weg, in der Umgebung der Ladenburger Fähre, ist im Moment ein zweiter Trauerschwan zu finden. Trauerschwäne leben normalerweise in Australien und Tasmanien; die in Europa vorkommenden Trauerschwäne sind ausschließlich ausgesetzt und verwildert.

Trauerschwäne lassen sich leicht von anderen Schwanarten unterscheiden, da sie als einzige fast völlig schwarz sind. Aus diesem Grund wird der Vogel auch Schwarzschwan genannt. Der bei uns hauptsächlich vorkommende Höckerschwan ist dagegen weiß. Außerdem sind Trauerschwäne kleiner als Höckerschwäne, haben jedoch den längsten Hals aller Schwäne.

Der Trauerschwan ernährt sich überwiegend von Wasserpflanzen und Algen, aber auch Körner wie zum Beispiel Weizen oder Mais fressen sie gerne. Das konnten wir an der Ladenburger Fähre schön beobachten, denn dort hatte jemand Körner ans Ufer gestreut, die der Schwan genüsslich zu sich nahm. Ebenso zupfen sie gerne die Blätter von ins Wasser hängenden Trauerweiden oder auch ufernahes Gras ab. Der Trauerschwan auf Mannheimer Gemarkung hielt sich dagegen auf einem Feld auf und fraß an den dort wachsenden Pflanzen.

Weiterführende Informationen:
Trauerschwan bei Wikipedia

 

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